Institut2018-04-13T12:40:06+00:00

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Wirtschaft und Recht für Mittelstand und Handwerk

Mittelständische Unternehmen und Handwerksbetriebe müssen sich in einem wirtschaftlichen und rechtlichen Umfeld bewähren.
Das Ludwig-Fröhler-Institut (LFI), als eine Forschungseinrichtung des Deutschen Handwerksinstituts (DHI), unterstützt sie dabei.

Als Forschungsinstitut für betriebswirtschaftliche sowie rechtliche Fragestellungen steht das LFI an der Schnittstelle zwischen Handwerk und Hochschule. Es strebt dabei eine Symbiose zwischen Theorie und Praxis an.

Es publiziert wissenschaftliche Analysen sowie Gutachten und stattet die Betriebe mit dem notwendigen Rüstzeug aus,
um im nationalen und internationalen Wettbewerb bestehen zu können.

Im betriebswirtschaftlichen Bereich (IHW) be­steht das Ziel, das Handwerk mit em­pi­ri­schen
Er­kennt­­nissen und Führungsinstru­men­ten aus­zu­­stat­­ten, die für eine auch wirtschaftlich erfolg-
­rei­che Tä­tig­keit erforderlich sind. Dabei liegen die Schwer­punkte auf den Gebieten

• Kostenrechnung, Bilanzierung und Controlling
Finanzierung und Marketing
Personalmanagement und Fachkräftesicherung
Strategische Unternehmensführung
Betriebswirtschaftliche Beraterqualifizierung.

Die Ergebnisse der hierzu durchgeführten For­schungs­arbeiten werden in unmittelbar anwend­ba­re Instrumente umgesetzt und über Veröf­fent­li­chungen sowie Beraterseminare in das Hand­werk transferiert. Auf diesem Weg erhalten die Betriebe die Möglichkeit, die neuesten be­triebs­wirtschaftlichen Erkenntnisse und Instru­men­te in einer für sie geeigneten Weise zu nut­zen.

Die Untersuchung rechtlicher Grundsatzfragen im Handwerk (Bereich HRI) bezieht sich auf das

Handwerks- und Gewerberecht
Berufsbildungsrecht
Wirtschaftsverfassungs- und -verwal­tungs­recht
Europarecht
Abgabenrecht
Erstellen von Gutachten zu Gesetzentwürfen, Verwal­tungsanordnungen und Erlassen, die sich auf das Handwerk auswirken können
Überprüfen handwerkspolitischer Anliegen hin­sichtlich ihrer rechtlichen Durchführbarkeit.

Der Bereich HRI des Ludwig-Fröhler-Instituts behandelt vor allem Rechtsprobleme, welche die Kapazität der Rechtsabteilungen der Hand­­werkskammern sowie handwerklichen Fach­­v­erbände übersteigen und
von grund­le­gen­der Bedeutung sind. Seine Forschungs­er­ge­b­nis­se gehen auch in Gesetzentwürfe
ein. Seine Aus­­künfte sind oft richtungweisend für die wei­te­re Gesetzesinterpretation. Zugunsten der ein­zel­nen Betriebe wirkt es über die rechtliche Bera­tung der Handwerksorganisationen, die
ihrer­seits dem einzelnen Handwerker und seinen Mit­ar­beitern unmittelbar Rechtsauskunft erteilen.

Trägerverein

Ludwig-Fröhler-Gesellschaft zur Förderung der Handwerkswissenschaften e.V.       |       Vereinsregister München, Reg.-Nr.: 5275

10. September 1953 als Handwerksrechtsinstitut München e.V.

Bezeichnungsänderung zur Ehrung von Herrn Univers.-Prof. Dr. iur. Ludwig Fröhler, der bis zu seinem Tod am 5. Juli 1995 mehr als vier Jahrzehnte lang die Geschicke des Instituts leitete.

Herr Prof. Fröhler war als hervorragender Wissenschaftler maßgebend auf dem Gebiet des Wirtschaftsverwaltungsrechts, und hier speziell im Bereich des Handwerksrechts, in Lehre und Praxis tätig und genoss national wie international hohes Ansehen.

Da mittelständische Unternehmen einen bedeutenden Forschungsgegenstand darstellen, sieht sich das Ludwig Fröhler-Institut als wichtigen Bestandteil, um die Forschung auf diesem Gebiet voranzutreiben. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Untersuchung von Handwerksbetrieben, die eine wesentliche Ausprägung des deutschen Mittelstands darstellen.

  • Vorstandsvorsitzender: Franz Xaver Peteranderl, Präsident Handwerkskammer für München und Oberbayern
  • Stellv. Vorstandsvorsitzender: Prof. Dr. Gunther Friedl, Leiter des Ludwig-Fröhler-Instituts
  • Vorstandsmitglied: Toni Hinterdobler: ehem. Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Niederbayern Oberpfalz
  • Vorstandsmitglied: Dr. Lothar Semper, ehem. Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für München und Oberbayern
  • Vorstandsmitglied: Hugo Neugebauer: Präsident der Handwerkskammer für Unterfranken

a) Handwerksbedeutsame wissenschaftliche Tätigkeiten und Einrichtungen zu unterstützen und hierdurch die Entwicklung des deutschen und des bayerischen Handwerks zu fördern,
b) Wissenschaftliche Forschungsarbeit zu leisten, insbesondere handwerkswissenschaftliche Institute und Einrichtungen zu tragen oder zu fördern,
c) Die Zusammenarbeit handwerkswissenschaftlicher Einrichtungen mit Vorrang im Rahmen des deutschen Handwerksinstituts zu pflegen.

Diesen Zweck erfüllt die Ludwig-Fröhler-Gesellschaft besonders als Träger des Ludwig-Fröhler-Instituts, München.

Zuletzt geändert durch Beschluss der Mitglieder vom 22. Oktober 2010.