News-Archiv 2022

Aktuelles Dezember 2022 – Was ist Jugendlichen heute bei der Auswahl eines Ausbildungsbetriebs wichtig?

Im Interview mit dem Deutschlandfunk geht Andrea Greilinger auf die Merkmale ein, die Unternehmen für Auszubildende attraktiv machen: Das Betriebsklima mit einem guten Verhältnis zum Chef bzw. der Chefin und den Kollegen stellt nach wie vor das Attraktivitäts-Grundgerüst dar. Darüber hinaus wird der Zielgruppe ein sehr guter Verdienst während und nach der Ausbildung immer wichtiger.

Aktuelles November 2022 – Azubi-Ghosting: Welche Betriebe sind betroffen?

Bei zwei bis drei Prozent aller abgeschlossenen Ausbildungsverhältnisse im Handwerk werfen die Lehrlinge hin, ohne jemals zu starten oder im Vorfeld abzusagen. Die Ergebnisse zu betrieblichen Bestimmungsgründen von Ghosting aus der Studie des Ludwig-Fröhler-Instituts werden in einem aktuellen Presseartikel präsentiert.

Aktuelles November 2022 – Was bedeutet die Zeitenwende für den Mittelstand in Bayern?

Als Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats hatte unser Institutsleiter Prof. Gunther Friedl die Ehre, Gastgeber der Jahrestagung der Studiengesellschaft für Mittelstandsfragen e.V. zu sein. In diesem Jahr wurde über Innovationen, Fachkräftemangel und die Energiesituation im Mittelstand diskutiert. Hierzu gab es anregende Vorträge vom Bayerischen Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr Christian Bernreiter, dem ehemaligen Bayerischen Minister Erwin Huber, Prof. Bernd Fitzenberger, Prof. Thomas Hamacher und Prof. Dr. Hanna Hottenrott.

Außerdem hatten Studierende der TUM School of Management, die von DoktorandInnen des Instituts betreut werden, die Gelegenheit, an der Veranstaltung teilzunehmen. Unsere Studierenden gewannen praktische Einblicke, die sie in ihrer Seminararbeit mit der wissenschaftlichen Perspektive verknüpfen können.

Vielen Dank an die Referenten, Teilnehmer sowie MdB Alexander Radwan, Prof. Dr. Sonja Munz und Prof. Dr. Dr. Johannes Wallacher für die Moderation der anregenden Diskussionen.

Aktuelles November 2022 – Vortrag auf der größten europäischen Konferenz für Entrepreneurship in Neapel

Auf der 36. Internationalen RENT-Konferenz in Neapel, Italien, präsentierte Carl-Philipp Beichert sein aktuelles Forschungspapier „Temporary and adaptive business model innovation in SMEs: an exploratory case study approach during the Covid-19 Crisis“. Im Rahmen einer Interviewstudie wurden die Geschäftsmodellanpassungen von Unternehmen aus verschiedenen Gewerken während der Covid-19-Pandemie analysiert. Die identifizierten innovativen Krisenstrategien bieten aufschlussreiche Erkenntnisse für die digitale Transformation von Unternehmen und den Aufbau von Resilienz gegenüber zukünftigen Krisen.

Aktuelles November 2022 – Wieso Azubis das Handtuch werfen

In einem Interview mit der Märkischen Oderzeitung berichtet Dr. Andrea Greilinger von den sehr unterschiedlichen Gründen, die Azubis und Betriebe anführen, wenn es zum Scheitern des Vertragsverhältnisses kommt. Sie spricht sich für Praktika im Vorfeld der Ausbildung, regelmäßige Mitarbeitergespräche während der Ausbildung sowie frühzeitige Übernahmeverträge gegen Ende der Lehrzeit aus.

Aktuelles November 2022 – Hat das Handwerk noch goldenen Boden?

Gerade für die Lebensmittelhandwerke ist die wirtschaftliche Lage derzeit sehr angespannt, aber es gibt auch andere Bereiche des Handwerks, in denen sich noch gutes Geld verdienen lässt. Darauf hat auch der Geschäftsführer des LFI in einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung hingewiesen.

Aktuelles November 2022 – Das Beschichten komplexer dreidimensionaler Objekte (Folieren) und die Handwerksordnung 

Prof. Dr. Martin Burgi setzt sich im Gewerbearchiv 2022, S. 438 – 444, mit dem Beschichten komplexer dreidimensionaler Objekte (nicht ausschließlich flache Untergründe oder Lackschutzfolierungen bzw. Kfz-Scheibentönung) und dem Begriff der wesentlichen Tätigkeit iSv § 1 Abs. 2 HwO auseinander. Dabei gelangt er zu dem Entschluss, dass es sich auch bei diesen Tätigkeiten um solche handelt, die nicht nur fachlich zum Schilder- und Lichtreklameherstellerhandwerk gehören, sondern gerade den Kernbereich dieses Handwerks ausmachen. 

Aktuelles Oktober 2022 – Startup trifft Handwerk

Nach zweijähriger Corona-Pause konnte ‚Startup trifft Handwerk‘ endlich wieder vor Publikum stattfinden. Im Rahmen der Veranstaltung wurden erste Ergebnisse der aktuellen LFI-Studie zu Startup-Kooperationen im Handwerk vorgestellt. Im Fokus standen anschließend die spannenden Startup-Pitches sowie der gegenseitige Austausch für Handwerksbetriebe, Startups und Gründungsinteressierte.

Aktuelles August 2022 – Positive Medienresonanz auf die DHI-Tagung

Die Zeitschrift „handwerk magazin“ berichtet in seiner aktuellen Ausgabe über die inhaltlichen Ergebnisse der wissenschaftlichen Tagung des DHI, die durch das LFI inhaltlich vorbereitet und organisiert wurde.

Aktuelles August 2022 – Effektive Gründungsförderung benötigt Tools zur einfachen Bewertung von Gründungserfolg

Sowohl von Seiten der Handwerksorganisation als auch der Politik existiert eine Vielzahl verschiedenster Förder- und Unterstützungsprogramme mit dem Ziel die Gründungsdynamik im Handwerk zu steigern. Doch um die Effektivität dieser Förderbemühungen zu messen und sogenannte Freerider-Effekte zu verhindern, bedarf es einer Möglichkeit, den Erfolg einer Gründung auf einheitlichem Wege zu messen. Aus diesem Grund hat das Ludwig-Fröhler-Institut in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München ein Bewertungsmodell entwickelt, um erfolgreiche von nicht erfolgreichen Gründungsprojekten zu unterscheiden. Abgeleitet aus der wissenschaftlichen Literatur und validiert durch Interviews mit Gründer:innen und Gründungsexpert:innen aus dem Handwerk bezieht das Modell persönliche, ökonomische und gesellschaftliche Faktoren in seine Bewertung ein. Besonderer Fokus wurde bei der Entwicklung des Modells darauf gelegt, den Bewertungsaufwand möglichst gering zu halten, um eine einfache Skalierbarkeit zu garantieren.

Aktuelles August 2022 – Selbständigkeit im Handwerk: Potenziale, Herausforderungen, Lösungsansätze – Vorstellung der Ergebnisse des DHI Gemeinschaftsprojekts 2021

Im Rahmen der Jahrestagung 2022 der Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks e.V. in Dortmund hat Benedikt Tratt die Ergebnisse des DHI Gemeinschaftsprojektes zum Thema „Selbständigkeit im Handwerk“ präsentiert. In seinem Vortrag stellte er zunächst empirische Ergebnisse zur derzeitigen Gründungs- und Übernahmesituation vor und ging anschließend auf verschiedene Faktoren aus den Bereichen Bürokratie, Gesetzgebung, Gesellschaft und Förderung ein, die einen Einfluss auf die gerade im internationalen Vergleich auffallend geringen Gründungsraten hierzulande haben können. Zum Abschluss zeigte er eine Reihe von Handlungsempfehlungen anhand derer Betriebe, Handwerksorganisation und Politik gemeinsam daran arbeiten können, die Gründungsdynamik im Handwerk zu steigern. Diese wurden im Anschluss an den Vortrag im Rahmen eines Wold Cafe mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutiert.

Aktuelles Juli 2022 – Eine Selbständigkeit im Handwerk hat viel zu bieten. Dies muss rufverbessernd kommuniziert werden!

Im Rahmen der Internationalen Handwerksmesse fand am 6. Juli in München die wissenschaftliche Tagung des DHI zum Thema Selbständigkeit im Handwerk statt. Eine wesentliche Kernbotschaft aller Referenten war, dass das Bild des Handwerksunternehmers in der Öffentlichkeit deutlich verbessert werden muss.

Inhaltliche Basis der Vortragsveranstaltung war ein interdisziplinäres Gemeinschaftsprojekt aller im DHI zusammengeschlossenen Institute, das im vergangenen Jahr abgeschlossen wurde. Nach dem Grußwort von Generalsekretär Holger Schwannecke gab Dr. Markus Glasl vom federführenden Ludwig-Fröhler-Institut einen Überblick über dieses Projekt und seine wesentlichen Ergebnisse. Ausgangspunkt seiner Darstellungen war die im internationalen Vergleich sehr niedrige Gründungsquote in Deutschland. Diese ist den Ergebnissen des Forschungsprojektes zufolge neben anderen Faktoren dadurch begründet, dass das Image des Unternehmertums gerade im Handwerk etwas angestaubt ist. Das Mantra der Selbständigkeit, man arbeite selbst und ständig, ist dabei ebenso hinderlich, wie die verbreitete Assoziation niedriger Unternehmergehälter. Sowohl an Möglichkeiten zur Reduktion der Arbeitsbelastung als auch einer Verbesserung der Einkommensmöglichkeiten muss sicherlich gearbeitet werden. Allerdings zeigen die Erkenntnisse des Projektes auch, dass das Handwerk in beiden Punkten deutlich besser als sein Ruf ist. Deshalb müssen in den Medien und der Öffentlichkeitsarbeit des Handwerks mehr positive Bilder gezeichnet werden, um mehr Interessenten für eine Nachfolge im Handwerk zu gewinnen. Ferner sollte sich das Handwerk neue Zielgruppen erschließen. Allen voran nannte Glasl hier Zuwanderer und Studierende. Letztere sollten frühzeitig angesprochen werden, am besten bereits während der Berufsorientierung an den Gymnasien. Nachdem schulseitig Barrieren abgebaut wurden, ist es nun am Handwerk passgenaue Angebote wie Betriebsbesichtigungen oder Kurzpraktika zu schaffen. Mit diesen praxisnahen Instrumenten könnten den jugendlichen die Vorzüge einer handwerklichen Tätigkeit besser vor Augen geführt werden als mit theoretischen Vorträgen im Klassenzimmer.

Im Mittelpunkt des Vortrags von Prof. Kilian Bizer vom Volkswirtschaftlichen Institut für Mittelstand und Handwerk standen empirische Erkenntnisse rund um das Gründungsgeschehen im Handwerk und die drohende Nachfolgelücke im Handwerk. Aktuellen Prognosen zufolge, suchen bis 2025 rund 125.000 Handwerksbetriebe einen Nachfolger. Diese Nachfolgelücke gilt es zu schließen, auch wenn einzelne Betriebe nicht übergabefähig sind und hier eine Marktbereinigung volkswirtschaftlich durchaus positiv zu werten sein kann. Ein wesentliches Argument für eine Gründung oder eine Nachfolge im Handwerk ist Prof. Bizer zufolge die höhere Bestandsfestigkeit  handwerklicher Jungunternehmen im Vergleich zur Gesamtwirtschaft. Wenn es dem Handwerk gelingt, diese höhere Resilienz in den Köpfen der Menschen zu verankern, dann wird es auch gelingen, wieder mehr Menschen für eine Selbständigkeit im Handwerk zu gewinnen. Denn die Angst vor dem Scheitern, das zeigen die empirischen Erkenntnisse des Projekts, ist einer der wichtigsten Gründe für die Entscheidung gegen eine Selbständigkeit.

Frau Prof. Birgit Ester vom Institut für Betriebsführung konzentrierte sich in ihrem Tagungsbeitrag auf die Selbständigkeit von Frauen. In dieser Bevölkerungsgruppe besteht ihr zufolge noch ein besonders großes Potenzial an Unternehmerpersönlichkeiten, das es durch gezielte Förderung von Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu heben gilt. Gleichzeitig bietet jedoch gerade die Selbständigkeit ein großes Maß an zeitlicher Flexibilität, um sowohl beruflichen als auch privaten Herausforderungen gerecht werden zu können. Ein Vorteil, den es laut Prof. Ester imageverbessernd zu kommunizieren gilt.

Per Video zugeschaltet war im nächsten Vortragsblock Herr Prof. Klaus-Dieter Drüen von der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Er referierte zu steuerrechtlichen Möglichkeiten zur Förderung von Existenzgründungen. Dabei skizzierte und bewertete er insbesondere steuerliche Gestaltungsalternativen aus dem europäischen Ausland. Neben Möglichkeiten zur Reduzierung der Steuerlast in den Gründungsjahren findet Herr Drüen gerade den in Österreich und den Niederlanden gepflegten partnerschaftlichen Umgang der Finanzbehörden mit den neuen Steuerpflichtigen als nachahmenswert. Eine ausführliche Information zu Beginn der Geschäftstätigkeit und eine laufende Begleitung könnte nicht nur Entrichtungs- oder Befolgungskosten als „Steuer neben der Steuer“ vermeiden, sondern auch Sanktionen bei späteren Prüfungen vorbeugen.

Der Abbau von Bürokratie ist eine wesentliche Forderung, die im Rahmen der politischen Interessensvertretung von Unternehmerorganisationen regelmäßig betont wird, denn internationale Studien belegen, dass die bürokratische Belastung in Deutschland vergleichsweise hoch ist. Gleichzeitig gibt es aber keine empirische Evidenz dafür, dass Existenzgründungen in letzter Konsequenz an diesem Aufwand scheitern. Herr Prof. Martin Burgi vom Ludwig-Fröhler-Institut hat in seinem Vortrag diese Belastungen analysiert und darauf verwiesen, dass die Bemühungen zum Bürokratieabbau durchaus erfolgreich gewesen sind. Das bisher Erreichte wird jedoch regelmäßig durch neue Berichts- und Dokumentationspflichten konterkariert. Er verwies in diesem Zusammenhang auf die derzeit intensiv diskutierte Berichterstattung zur Nachhaltigkeit von Unternehmen. Hier regte er an, für Kleinbetriebe auf aufwändige Zertifizierungen zu verzichten und stattdessen auf Eigenerklärungen zu setzen, die sich beispielsweise im Vergabewesen bereits bewährt hätten. Prof. Burgi führte weiter aus, dass Bürokratie zwar lästig sein kann, aber die Betriebe gleichzeitig vor unlauteren Geschäftspraktiken der Wettbewerber schützt. Mit Blick auf die Förderung der Selbständigkeit kommt er zu dem Ergebnis, dass es sich lohnt, für den Bürokratieabbau zu kämpfen. Die Klagen sollten aber nicht zu laut ausfallen, um dem Image der Selbständigkeit nicht zu schaden.

Einen ganz wesentlichen Beitrag zur Förderung der Selbständigkeit im Handwerk leisten die Beratungsstrukturen im Handwerk. Dies wurde im Vortrag von Markus Klemmt vom Heinz-Piest-Institut deutlich. Durch ihr vielfältiges Angebot und die Bündelung der Serviceleistungen in Starter Centern gelingt es den Organisationen des Handwerks, Betriebsübergaben und Existenzgründungen zu unterstützen und zu erleichtern. Dies spiegelt sich auch in den überwiegend positiven Evaluationsergebnissen wider. Einzig die mangelnde Bekanntheit vieler Angebote unter zunächst handwerksfernen Gründern stellt ein Problem dar. Deshalb empfiehlt Klemmt auch diesbezüglich eine noch bessere und breitere Öffentlichkeitsarbeit.

Abschließend berichtete Herr Prof. Detlef Buschfeld vom Forschungsinstitut für Berufsbildung im Handwerk über wesentliche Erkenntnisse aus dem Absolventenpanel. Unter den Meisterschülern konnten drei Gruppen von potenziellen Unternehmensnachfolgern und Gründern identifiziert werden: die frühen Entscheider, mit einer konkreten Gründungabsicht, die Unentschlossenen und die Unsicheren. Gerade um die beiden letztgenannten gilt es sich zu kümmern. Unentschlossene müssen bei ihren Bedenken abgeholt und Ängste abgebaut werden. Die Unsicheren dürfe man nicht versuchen zu überreden, sondern müsse ihnen die Chance geben, sich weiterzuentwickeln. Besonders wichtig ist Prof. Buschfeld zufolge, diese Absolventen in regelmäßigen Abständen zur Selbstreflexion zu motivieren. Sie sollten sich beispielsweise alle fünf Jahre auf´s Neue die Frage stellen, ob eine Selbstständigkeit für sie eine Karriereoption sein kann. Seinen Vortrag beendete Prof. Buschfeld mit der Botschaft: „Unternehmertum macht zufrieden und ist damit gut für den Menschen“.

Im Anschluss an diese Impulsvorträge wurden die aufgestellten Hypothesen unter der Moderation von Patrick Neumann vom Handwerk Magazin intensiv mit dem Publikum diskutiert. Das im Vergleich zu früheren Tagungen modifizierte Veranstaltungskonzept hat damit für einen abwechslungsreichen und lebhaften Austausch zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis gesorgt.

Aktuelles Juli 2022 – Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) gesucht

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt sucht das Ludwig-Fröhler-Institut einen wissenschaftlichen Mitarbeiter (m/w/d). Mit der Teilzeitstelle verbunden ist die Möglichkeit zur Promotion.

Aktuelles Juli 2022 – Team-Ausflug des LFI an den Tegernsee

Vergangene Woche traf sich das LFI-Team zu einem gemeinsamen Ausflug an den Tegernsee. Bei einer Partie „Spielgolf“ wurden bisher verborgene Talente entdeckt und die Stimmung im Team angeheizt. Der anschließende Besuch im berühmten Bräustüberl am See beruhigte die Gemüter dank Speis und Trank. Ein Spaziergang am Seeufer mit einem erfrischenden Eis rundete den Nachmittag ab. Zum Abschluss erfrischte noch ein Sprung in den schönen Tegernsee.
Es war ein rundum gelungener Ausflug.

Aktuelles Juli 2022 – LFI goes Lufthansa: Herausforderungen in der Luftfahrindustrie

Im Rahmen des TUM Seminars „Herausforderungen in der Luftfahrtindustrie“ durften Studierende ihre Ideen vor dem Lufthansa CEO Carsten Spohr und TUM Dekan & Institutsleiter des LFI, Prof. Gunther Friedl, pitchen. Antonia Hoffmann, die das Seminar mitbetreut und organisiert hat, konnte dabei wichtige Einblicke in Konzernstrukturen gewinnen , die sich tiefgreifend von kleinen und mittleren Unternehmen und insbesondere Handwerksbetriebe unterscheiden. Es war ein spannender Tag am Flughafen München mit vielen interessanten und anregenden Diskussionen.

Aktuelles Juni 2022 – Innovationstag Mittelstand des BMWK zu ökologischen Innovationen, Digitalisierung und Gesundheit

Auf dem diesjährigen Innovationstag Mittelstand des BMWK präsentierten kleine und mittlere Unternehmen und mit ihnen kooperierende Forschungseinrichtungen aus dem gesamten Bundesgebiet neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen. Besonderer Fokus lag dabei in diesem Jahr auf Zukunftsthemen wie ökologische Innovationen, Digitalisierung und Gesundheit. Unsere Mitarbeiter Antonia Hoffmann und Carl-Philipp Beichert nutzten die Veranstaltung in Präsenz zum direkten Austausch mit Forschungseinrichtungen, Vertretern der Politik und innovativen Unternehmen.

Aktuelles Juni 2022 – „Ghosting“ im Handwerk – Warum Lehrlinge nicht zum Ausbildungsbeginn erscheinen

In Zusammenarbeit mit Prof. Thomas Zwick von der Universität Würzburg hat Dr. Andrea Greilinger ein Forschungspapier zu „Ghosting“ verfasst, das sich derzeit im Reviewprozess einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift befindet. Mit Ghosting wird ein immer häufiger zu beobachtendes Phänomen bezeichnet, bei dem Bewerber einen Ausbildungsvertrag unterzeichnen, diesem aber bei Ausbildungsbeginn ohne Vorwarnung nicht nachgekommen. Neben zahlreichen anderen Gründen zeigen die Analysen, dass wahrgenommene Unattraktivität von Ausbildungsunternehmen eine Ursache von Ghosting zu sein scheint: Vor allem kleinere Unternehmen mit bis zu 9 Mitarbeitern sind häufiger von Ghosting betroffen. Diese sollten deshalb im Rahmen ihrer Möglichkeiten Azubimarketing betreiben, um Schüler von den Vorzügen einer Ausbildung in kleinen Unternehmen (schnellere Übernahme von verantwortungsvollen Tätigkeiten, Einsatz für ein größeres Spektrum an Tätigkeiten, familiäre Arbeitsbedingungen) überzeugen zu können.

Aktuelles Juni 2022 – Aktiver Austausch auf der ersten Transferpartnerkonferenz des Mittelstand-Digital Zentrums Handwerk

Die Experten für Nachhaltigkeit und Digitalisierung des Ludwig-Fröhler-Instituts, Antonia Hoffmann und Carl-Philipp Beichert, nahmen an der ersten Transferpartnerkonferenz des Mittelstand-Digital Zentrums Handwerk teil. Im Rahmen von Workshops zu Nachhaltigkeit, IoT und Digital Twin, wurden zahlreiche Erkenntnisse ausgetauscht und zukünftige Handlungsfelder erarbeitet. Darüber hinaus konnte eine Reihe verschiedener Anknüpfungspunkte für zukünftige Forschungsprojekte identifiziert werden.

Aktuelles Juni 2022 – LFI-Schriftenreihe „Wirtschaft und Recht für Mittelstand und Handwerk“  – Dr. Victor Eibl: Handwerkskammern als Akteure in der Entwicklungszusammenarbeit – Rechtliche Statthaftigkeit, Durchführung und Perspektiven

Seit einigen Jahren engagieren sich Handwerkskammern in der Entwicklungszusammenarbeit. Im Wesentlichen nehmen diese dabei Aufgaben der Berufsbildung und Wirtschaftsförderung wahr und betätigen sich sowohl vor Ort als auch in Entwicklungsländern. Herr Dr. Eibl untersucht die rechtlichen Rahmenbedingungen der Entwicklungszusammenarbeit unter Einbezug des neu eingeführten § 91 Abs. 2a HwO.

Damit Sie einen genaueren Eindruck für die behandelte Thematik sowie für das Konzept der LFI Schriftenreihe gewinnen können, stellen wir Ihnen hier den Link zum kostenlosen OpenAccess Download zur Verfügung.

Aktuelles Mai 2022 – Chancen und Herausforderungen der Circular Economy im Handwerk

Da die praxisnahe Handwerksforschung des LFI insbesondere durch den engen Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis lebt, besuchte das LFI die Zukunftswerkstatt Holz im Munich Urban Colab. Im Rahmen dieses Events führte Antonia Hoffmann eine Session zum Thema „Circular Economy im Handwerk“ durch. Nachdem wissenschaftliche Hintergründe präsentiert wurden, konnten zusammen mit Akteuren aus unterschiedlichen Branchen intensiv verschiedene Aspekte des zirkulären Wirtschaftens diskutiert sowie Herausforderungen und Chancen erarbeitet werden. Einen wichtigen Themenschwerpunkt setzte in diesem Zusammenhang unter anderem die Digitalisierung, die insbesondere für die Umsetzung des zirkulären Wirtschaftens einen hohen Stellenwert einnimmt.

Aktuelles Mai 2022 – Das LFI-Team im direkten Austausch bei der Zukunftswerkstatt Holz

Beim Barcamp im Münchner MakerSpace konnte sich das LFI-Team mit zahlreichen Akteuren aus dem Holzhandwerk austauschen. Es wurde intensiv über die Zukunft der Branche diskutiert und gemeinsam Antworten auf Fragen der Digitalisierung und Ausbildung erarbeitet. Das LFI befasst sich insbesondere mit Fragen des zirkulären Wirtschaftens und der Zusammenarbeit mit jungen Gründern und Start-ups.

Aktuelles Mai 2022 – Möglichkeiten zur verbesserten Integration handwerklicher Betriebe in Urbane Gebiete gem. § 6a BauNVO

Der Beitrag beschäftigt sich mit Möglichkeiten zur Integration handwerklicher Betriebe in Urbane Gebiete. Aufgrund der Auswertung bisheriger empirischer Erkenntnisse werden Vorschläge für die Planungspraxis sowie mögliche Rechtsänderungen erarbeitet.

Aktuelles April 2022 – Studentische Hilfskraft (BWL) gesucht

Zur Unterstützung von zwei DoktorandInnen suchen wir eine studentische Hilfskraft. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt bis zu 10 Stunden und kann flexibel eingeteilt werden. Die Aufgaben umfassen die Unterstützung von zwei DoktorandInnen mit den Forschungsschwerpunkten Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Finanzierung in KMU.

Wir freuen wir uns auf Ihre Bewerbung (Lebenslauf & aktueller Notenauszug) per E-Mail an Carl-Philipp Beichert (beichert@lfi-muenchen.de)

Aktuelles April 2022 – Rechtliche Herausforderungen für (Gesundheits-) Handwerke durch die Medical Device Regulation (MDR) – Klärungsbedarfe und Unterstützungsmaßnahmen

Die Medical Device Regulation (MDR) regelt das Recht der Medizinprodukte neu, wobei die Gesundheitshandwerke – namentlich Augenoptiker, Hörakustiker, Orthopädietechniker, Orthopädieschuhmacher und Zahntechniker – sowie die Chirurgiemechaniker vom Anwendungsbereich der MDR in teils ganz unterschiedlicher Weise erfasst werden. Während Augenoptiker und Hörakustiker zumeist als Händler angepasster Produkte auftreten, sind Orthopädietechniker und Orthopädieschuhmacher entweder Hersteller von Sonderanfertigungen oder Händler angepasster Produkte. Bei den Zahntechnikern handelt es sich zumeist um Sonderanfertiger, während die Chirurgiemechaniker wiederum hauptsächlich als Serienhersteller tätig werden.

Die Herstellerpflichten sind sehr umfangreich, wobei für Sonderanfertigungen einige Ausnahmen und Erleichterungen vorgesehen sind. Im Übrigen sind die Verpflichtungen teilweise auch auf die jeweilige Risikoklasse des Medizinprodukts abgestimmt. Die Pflichten für Händler sind zwar nicht derart umfangreich, jedoch sind auch diese zu einigen Maßnahmen verpflichtet, die erheblichen Aufwand mit sich bringen. Verstöße gegen Reglungen der MDR haben teilweise drastische Konsequenzen zur Folge. Hierzu zählen nicht nur die explizit aufgelisteten Straftatbestände und Ordnungswidrigkeiten, sondern auch die Gefahr einer Gewerbeuntersagung aufgrund der Unzuverlässigkeit ist nicht auszuschließen.

Die Vielzahl an Pflichten ist oftmals nicht übersichtlich und für den einzelnen Handwerksbetrieb kaum zu durchdringen. Die Einhaltung aller Verpflichtungen ist für die – vor allem kleineren und mittleren – Unternehmen ohne Unterstützung schwer zu realisieren. Dies kann für einige Unternehmen eine Existenzbedrohung darstellen. Eine Innovationsförderung – wie sie durch die MDR entsprechend Erwägungsgrund 1 MDR angedacht war – würde so nicht erfolgen, stattdessen ist eher die Behinderung oder gar der Verlust innovationsfördernder kleiner und mittlerer Unternehmen zu befürchten. Eine rechtssichere Klärung offener Fragen und fortlaufende Unterstützungsmaßnahmen sind notwendig, um den Betrieben die weitere Umsetzung der MDR zu erleichtern.

Aktuelles April 2022 – Exklusivität als Chance für Innungen

In einem Interview mit der Zeitschrift Mappe berichtet Dr. Markus Glasl über wesentliche Ergebnisse aus seinem Forschungsprojekt zu Erfolgsfaktoren von Handwerksinnungen. Ferner nimmt er Stellung zu einem vorgeschlagenen Ehrenkodex. Eine solche freiwillige Selbstverpflichtung könnte nach außen hin die Leistungsfähigkeit der Innungsbetriebe kommunizieren und auch die Attraktivität für neue Mitglieder erhöhen, ganz nach dem Motto „In ist, wer drin ist“.

Aktuelles April 2022 – Exklusivität als Chance für Innungen

In einem Interview mit der Zeitschrift Mappe berichtet Dr. Markus Glasl über wesentliche Ergebnisse aus seinem Forschungsprojekt zu Erfolgsfaktoren von Handwerksinnungen. Ferner nimmt er Stellung zu einem vorgeschlagenen Ehrenkodex. Eine solche freiwillige Selbstverpflichtung könnte nach außen hin die Leistungsfähigkeit der Innungsbetriebe kommunizieren und auch die Attraktivität für neue Mitglieder erhöhen, ganz nach dem Motto „In ist, wer drin ist“.

Aktuelles März 2022 –  Netzwerke im Handwerk

Netzwerke im Handwerk können sehr vielfältig sein und bieten zahlreiche Chancen für Betriebe. Im Interview mit dem Magazin Nord-Handwerk erläutert Carl-Philipp Beichert den Nutzen von Netzwerkaktivitäten für Handwerksbetriebe.

Aktuelles März 2022 – Wenn Azubi und Betrieb sich trennen

Vorzeitige Lösungen von Ausbildungsverträgen sind ein bitterer Rückschlag für alle Beteiligten. Im Interview mit der Deutschen Handwerks Zeitung (DHZ) erläutert Dr. Andrea Greilinger, dass gegenseitige Schuldzuweisungen nicht helfen und dass das Grundproblem der mangelnden Kommunikation in den Betrieben dringend angegangen werden muss.

Aktuelles März 2022 – Streit um Zeit

Trendanalysen zeigen, dass die Generation Z ihren Arbeitsalltag genau kalkulieren möchte. Dr. Andrea Greilinger berichtet im Interview mit der Deutschen Handwerks Zeitung (DHZ), dass der Auslöser für Konflikte oder sogar den Ausbildungsabbruch in unerwartet langen Fahrzeiten liegen kann, die zu den Arbeitsstunden hinzukommen und mit denen Auszubildende nicht gerechnet haben.

Aktuelles März 2022 – Crowdfunding als Finanzierungsalternative im Handwerk

Unter welchen Bedingungen kann das Handwerk von dem jüngsten Boom des Crowdfunding in Deutschland profitieren? Um diese Frage zu beantworten hat das Ludwig-Fröhler-Institut im Rahmen einer qualitativen Interviewstudie mit Kampagneninitiatoren aus dem Handwerk gesprochen und die zugrundeliegenden Erfolgsfaktoren analysiert. Auf diese Weise konnten drei unterschiedliche Typen erfolgreicher Crowdfundingkampagnen identifiziert werden: Innovatoren, Kommunikatoren und Routiniers. Die detaillierten Ergebnisse der Untersuchung sind in der nun verfügbaren Ergebnispräsentation dargestellt.

Aktuelles Februar 2022 – Prof. Burgi spricht vor dem Landtag zum Vergaberecht – Untersuchungsausschuss „Maske“

Prof. Martin Burgi erklärt im Bayerischen Landtag, was bei der Vergabe von Aufträgen zu beachten ist.