Karriereentwicklung im Handwerk – Status quo und Zukunft
Schwerpunkt „Klimagewerke“ (Heizungsbau, Schreiner, Maler, …)

Antonia Hoffmann

Voraussichtlicher Projektabschluss: 2025

Kurzbeschreibung

Karriere- und Entwicklungschancen sind in Zeiten von New Work und Fachkräftemangel auch für das Handwerk unumgänglich. Karriereentwicklungspfade dienen als Anreiz, sowohl für die Bindung von Mitarbeitern im Handwerk als auch zur Gewinnung von neuen Mitarbeitern, Fachkräften oder Quereinsteigern. Im Gegensatz zur Industrie verfügen die „Klimagewerke“ bislang lediglich über zwei bzw. drei wohldefinierte Karrierestufen: vom Gesellen über den Meister bis zum Techniker.
Diese Karrierestufen werden den vielfältigen Anforderungen der neuen Arbeitswelten und gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen (Stichwort Energiewende) nicht gerecht. Die bestehenden Karriere- und Entwicklungspfade bedürfen einer Ergänzung. Zwischenstufen sowie fachliche Expertenpfade, die flexibler und einfacher innerbetrieblich umsetzbar sind, sind notwendig. Das Projekt umfasst eine empirische Untersuchung inklusive Literaturrecherche folgender Fragestellungen:

  • Welche Karriere- und Entwicklungspfade gibt es aktuell in den „Klimagewerken“?
  • Welche Stärken, Schwächen, Herausforderungen und Chancen gehen damit einher?
  • Wie lassen sich Karriere- und Entwicklungspfade entwickeln? Welche Faktoren sind von Bedeutung?
  • Welche Karriere- und Entwicklungspfade können zukünftig in den „Klimagewerken“ möglich sein?

Ziel ist es, die Ausbildungsberufe als zukunftsfähige Alternative zum Studium weiterzuentwickeln und gleichzeitig der Abwanderung von Fachkräften in die Industrie eine Perspektive entgegenzusetzen.

Projektpartner:

Adrian Burghardt (HWK Frankfurt-Rhein-Main)